X-Akten

Diese "Akten" stammen aus diversen astronomischen Foren, wo ich oft nicht widerstehen konnte, Diskussionen und Ideen ins Bild zu bringen oder Geschichten dazu zu erfinden...Fortsetzung folgt?



Praktische Astronomie

Im Chat von Astrotreff.de stellte Torsten Lohf die Frage, wie weit man eine Tafel Ritter Sport vom Auge entfernt halten muss, um mit ihr das Pegasus-Quadrat möglichst genau abzudecken. Da im Chat und im dazu angeregten Thread niemand in der Lage war, die Frage zu beantworten, führte ich eine Messung durch:


Messaufbau


Um die Messung durchzuführen benötigte ich folgendes:

- eine Tafel Ritter Sport Standard Alpenmilch
- eine Tafel Ritter Sport Standard Voll-Nuss
- eine 100cm x 4cm Holzlatte
- einen Bleistift
- etwas Klebeband
- eine Kamera (zur Dokumentation)
- klaren Himmel
- einigermaßen warme Klamotten (war sehr kalt hier)
- eine Lampe (war sehr dunkel hier)
- eine Versuchsperson (mich)


Als erstes habe ich die Kantenlänge der Tafel RS-Vollmilch gemessen. Um ein annäherndes Quadrat zu erhalten, fixierte ich die beiden Seitenfalze mit Klebeband im Zustand "angelegt". Die Kantenlänge beträgt etwa 9,3cm. Anschließend befestigte ich, wieder mittels Klebeband, den Bleistift an der Tafel, um mit ihm das Messergebnis später auf der Holzlatte markieren zu können.




Die Die Tafel Voll-Nuss diente mir als Proviant auf meinem langen Weg zum etwa zweihundert Meter entfernten Messplatz, von dem aus ich Pegasus am klaren Himmel sehen konnte.




Da eine möglichst genaue Messung meine vollständige Konzentration und Dunkelheit benötigte, stellte ich sie anschließend für die Kamera nach.





Die Messtoleranz liegt bei geschätzten fünf Millimetern, da ich mir die Latte nicht direkt ins Auge drücken wollte und weil die Markierungsstriche im Bereich von etwa drei Millimetern gestreut sind.




Ergebnis

Das gemessene Ergebnis liegt zwischen 30,6cm und 30,9cm.

Nun wollte ich dieses Ergebnis in der Theorie überprüfen. Dazu bestimmte ich mit Cartes du Ciel den Winkelabstand der Pegasus-Quadrat-Eckpunkte. Dabei es sich um kein echtes Quadrat handelt und in der Frage von der kompletten Bedeckung die Rede ist, entschied ich mich, den weitesten Winkel zu bestimmen. Dieser beträgt etwa 16,6 Grad.




Setzt man die gemessene Kantenlänge der RS-Tafel von 9,3cm (d) und den mittels CdC bestimmten Winkelabstand von 16,6 Grad (alpha) in die von Kopfgeist genannte Formel ein, ergeben sich 31,2cm. Praxis und Theorie kommen sich also sehr nahe.

 


Die abgelaugte Spiegelbeschichtung

Auf dem IHT 2004 entfernten wir die Spiegelschicht des Hauptspiegels meines 200/1000er Newtons, weil er nanchpoliert und neu parabolisiert werden sollte. Zu dem Zweck legten wir ihn in eine Lauge aus Wasser und einem Rohrfrei-Produkt. Was dann passierte, ist zu lang für diese Seite. Es wird durch den dazu gestarteten Thread auf Astrotreff.de viel besser dokumentiert, als es hier möglich wäre.

         

 


Die Mondfinsternislüge

Was passierte am 09.11.2003 wirklich hinter der künstlichen Wolkendecke?

 


Der Merkurdurchgang

Die Entstehung eines Sonnenflecks während eines Merkurdurchgangs vor der Sonne.

 


Entstehung von Threads

Beobachtung eines noch jungen Threads, hier zur EQ-6, in einem Threadentstehungsgebiet.

 


Ideenschmiede von T&T

Torsten Lohf und ich haben uns Gedanken gemacht, wie wir gegen andauernde Schlechtwetterlagen vorgehen können. Nach ungezählten Experimenten haben wir die ideale Kombination entwickelt, die den ultimativen Filter darstellt - einen extrem hochwertigen Antiwolkenfilter! Er ist sowohl visuell als auch fotografisch geeignet. Wolkenschichten bis zu 10km werden spielend weggefiltert.

Der Filter altert nicht, ist absolut kratzfest und selbst der schlimmste Blausaum schneller FH-Refraktoren verschwindet vollständig - garantiert! Natürlich sind alle Fassungen aus Metall (nicht aus Plastik wie bei manch anderen). Schnäppchen: nur  € 1299,00

UHC und OIII waren gestern...hier ist der AW-1

- Wir kennen uns aus -

     

 


Blinde Newtons

Das untere Foto zeigt Klarinetto auf dem Weg zu seiner neuen Insel. Nachdem Markus Ludes im Forum aufgedeckt hatte, dass Spiegel schon nach einem Jahr fast blind sind, warfen einige Leute ihre Newtons ins Wasser. Klarinetto aber mochte sich nicht trennen und so machte er sich gemeinsam mit seinem Monster auf die Reise den Rhein hinunter in die Nordsee.

Klarinetto auf seiner Reise.

 


EQ-6

Nach langer Wartezeit kam meine EQ-6 der ersten Serie bei mir an und ich erprobte sie gleich am ersten Abend, wobei ich auf einen eklatanten Konstruktionsfehler stieß - beim Transport krachte ich mit der Gegengewichtstange gegen den Türrahmen, unten links sieht man das Ergebnis.

Tatsächlich hatte ich aus Geldnot verzweifelt nach einem Grund gesucht, die Montierung wieder loszuwerden. Da sich meine finanzielle Lage verbesserte, kann ich nun die Wahrheit sagen - sie spricht aus dem rechten Bild.

Der Konstruktionsfehler.      Die reine Wahrheit.

 


Elektrolyte

Die Holsten-Batterie - eine Erfindung von Michael Hahn. Diesen Plan habe ich im TAL-Forum veröffentlicht, Armin Quante nutzte ihn danach als Vorlage für seine Flens-Batterie, die er live auf dem IHT vorführte und damit seine TAL-Motorisierung antrieb.

Die Holsten-Batterie - acht mal 1,5 Volt.

Ausnahmsweise mal ein echtes Beweisfoto, oder?

 


Aggressionen

Während einer langen Schlechtwetterphase wurde der Ton in den Foren etwas aggressiver, so das wir nach Lösungen suchten. Ein Vorschlag war die Schaffung eines neuen Boards, für das ich vorsorglich ein paar Buttons entwarf. Die Foren-Buttons hatten damals tatsächlich noch diese Form.

              

 


Unflat

Peter Krebs, der ehemalige Boardmaster von Astronomie.de, nach einem arbeitsreichen Tag, beim virtuellen Schafe zählen. Ständig Unflat löschen zu müssen, kann zur Belastung werden.

Peter Krebs.

 


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